Nachbehandlung von Estrichen

Nachbehandlung von Estrichen

Oft werden die Austrocknungsbedingungen unbewusst negativ beeinflusst. Nach dem Einbringen des Estrichs ist eine sorgfältige und konsequente Nachbehandlung unumgänglich für die richtige Austrocknung. Nur so kann der Bauplan eingehalten und Zeit gespart werden. Mit FunktioTopp-KR vereinfachen Sie die Nachbehandlung und minimieren das Risiko einer kostspieligen Bauverzögerung.

 

Estrichdicke als entscheidender Faktor der Austrocknung

Die Schichtdicke des Unterlagsboden ist einer der wichtigsten Faktoren bei der Austrocknungszeit. Oft wird dieNachbehandlung von Estrichen Faustregel «eine Woche pro Centimeter» angewendet. Diese Regel ist jedoch falsch und darf nicht angewendet werden! Bei unbeschleunigten Estrichen ist die Austrocknung bei doppelter Schichtdicke bis zu viermal so lang.

Hier gilt darauf zu achten, dass der Unterlagsboden nur so dick wie geplant eingebaut wird.

Eine CM-Messung über den ganzen Querschnitt bringt hier Aufklärung.

 
Mit FunktioTopp-KR können Sie sich die Sorge der Schichtdicke sparen. Sie erreichen die vorgegebene Belegereife egal bei welcher Schichtdicke.
 

Durch richtiges Lüften zur geplanten Belegereife

Beim Austrocknungsvorgang wird die im Estrich enthaltene Feuchtigkeit an die Raumluft abgegeben. Wenn dieNachbehandlung von Estrichen Raumluft mit Feuchtigkeit gesättigt ist, kann der Estrich seine Feuchtigkeit nicht mehr abgeben und trocknet somit auch nicht aus.

Um nun die Raumluft stets in einem Zustand zuhalten, in dem Sie Feuchtigkeit aus dem Unterlagsboden aufnehmen kann, ist ein richtiges Lüften unerlässlich.

Wir empfehlen bei unbeschleunigten Estrichen fünf Mal täglich Stosslüften für 10 Minuten. Beim Stosslüften ist es wichtig, dass die Fenster und Türen komplett geöffnet werden. Ein Kippen der Fenster hilft nicht und kann sogar negativ Wirken.

Es sollte darauf geachtet werden, dass während des Lüftens keinen Platzregen direkt auf den Estrich trifft.

Die Austrocknung in den verschiedenen Jahreszeiten

Die Jahreszeiten können dabei einen Einfluss nehmen. Im Winter ist Stosslüften wesentlich effektiver als im Sommer. Da im Winter kalte trockene Luft in den Raum strömt. Diese wird dann durch die Heizung erwärmt und kann grosse Mengen Feuchtigkeit aufnehmen. Im Sommer jedoch kommt warme feuchte Luft in den Raum welche im schlimmsten Fall sogar Kondensieren kann im kalten Raum. Um eine Kondensation der warmen Luft zu verhindern hilft oft das heizen. Zusätzlich kann in solch feuchten Aussenbedingungen mit einer Luftentfeuchtung nachgeholfen werden.

 

Vereinfachen Sie sich die mühsame Prozedur des Lüften durch den Einsatz von FunktioTopp-KR. Da empfehlen wir 2 Mal (Normalbedingungen) bis 4 Mal täglich 15 - 20 Minuten zu lüften.

Wie gross der Unterschied zwischen richtigem und falschem Lüften, können Sie diesem Diagramm entnehmen:

LuftwechselZur Erklärung des Diagramms:

Das Diagramm gibt an, wie oft die Luft in einem Raum pro Stunde wechselt bei den verschiedenen Arten zu lüften.

 

Mit heizen die Austrocknung unterstützen

Durch das Heizen wird die Austrocknung des Unterlagsboden unterstützt. Wichtig ist bei unbeschleunigten Estrichen nach der SIA Norm 251:2008 zu heizen.

 

Bei FunktioTopp-KR erreichen wir die Belegereife auch ungeheizt. Sollte jedoch eine Heizung vorhanden sein, muss Anhand des Aufheizprotokolls geheizt werden.

 

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